Presse

Bundesverdienstkreuz für Horst Hoppe

von links: Bürgermeister Dieter Sjuts, Ehefrau Emmy, Weggefährte Reinhard Adler und Landrat Michael Wickmann

Hoppe reicht Ehre weiter Hardegser bekommt Bundesverdienstkreuz für sein ehrenamtliches Engagement. In vielen Bereichen wirkt der Hardegser Horst Hoppe ehrenamtlich, meist im Verborgenen. Am Donnerstag gelangte das Engagement des bescheidenen Hardegsers im Rathaus in den Blickpunkt, als ihm Northeims Landrat Michael Wickmann die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichte. Lang war die Liste der Ehrenämter, die der Landrat nannte. So trat Hoppe 1974 in den Hardegser Verschönerungs- und Heimatverein ein, den er von 1974 bis 2004 als Vize-Vorsitzender mit prägte. Beispielhaft nannte er die Aus- richtung der 100-Jahr-Feier 1985. Seit 20 Jahren bis heute wirkt er im Vorstand des Sollinghauptvereins mit und ist so Ansprechpartner für alle Ortsheimatpfleger in der Region. Er bildet sie aus und organisiert regelmäßig Treffen zum Gedankenaustausch. Zudem leitet er den Briefmarkenverein und richtet seit vielen Jahren den Tag der jungen Briefmarkenfreunde aus. Für den passionierten Fahrradfahrer Wickmann ist Hoppes Einsatz bei der Hardegser Verkehrswacht besonders lobenswert. Der 74-Jährige, den viele als Rektor der Hardegser Grundschule in Erinnerung haben, ist nicht nur seit 2004 Geschäftsführer des Vereins, sondern hilft seit vielen Jahren bei den Radfahrprüfungen und -turnieren der Grundschule. Bei der Arbeiterwohlfahrt unterstützt er die Vorsitzende, seine Frau Emmy Hoppe. Zusammen mit ihr war er auch über zehn Jahre als Sportabzeichenprüfer tätig. Auch im Stadtrat wirkte Hoppe von 1981 bis 1986 und von 1987 bis 1992 als Ratsherr mit. Wickmann dankte Reinhard Adler, der das Ehrungs-Verfahren eingeleitet hatte. „Wer sich klein macht, wird oft übersehen“, sagte Adler. „Hier wird einem Mann eine Ehre zuteil, die er verdient hat“, lobte Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts. Als Vorsitzender der Verkehrswacht kenne er das Engagement Hoppes nur zu genau. Mit dem Lob äußerte Sjuts auch den Wunsch, dass der Geehrte seine ehrenamtliche Arbeit weiter mache. Sjuts brachte es auf den Punkt: „Horst Hoppe ist ein Vorbild und ein liebevoller Mensch“. Bescheiden nahm Hoppe den Orden entgegen. „Ich bin es nicht alleine“, sagte Hoppe und dankte seinen Vorstandsmitglieder in den Vereinen: „Fühlt Euch mit geehrt“. Schließlich widmete er die Ehrung seiner Frau Emmy, die neben ihm steht und ihn unterstützt.

Tagung Nds. Wanderverband

Nds. Wanderverband vor dem Schloss in Neuhaus
Hackelberg der Wilde Jäger

Niedersächsischer Wanderverband zu Gast in Neuhaus im Solling 

Das Präsidium des niedersächsischen Wanderverbands hatte sich als Versammlungsort für seine diesjährige Jahrestagung mit anschließender Exkursion Neuhaus im Solling ausgewählt. Gastgeber war der Sollinghauptverein, der auch Mitglied des Wanderverbands ist. Die Organisation hatte Heinrich Hugo Noack übernommen. 25 Teilnehmer konnte er bei herrlichem Herbstwetter im Hochsolling in Neuhaus begrüßen. Am Hackelbergstein, zwischen Neuhaus und Silberborn, begann eine Wanderung durch die herbstliche Landschaft. Bevor es losging, trat nach einem Hornsignal der „Wilde Jäger Hackelberg“ in Erscheinung und begrüßte die Gäste aus ganz Niedersachsen in seinem Revier. Die zunächst erschrockenen Gäste begrüßte er mit den Worten: „Keine Angst! Ich bin der gute Geist vom Solling“ Daraufhin setzten diese neugierig ihre Wanderung fort. Über den Hochsollingturm und Liebesbankweg erreichte man die Silberborner Bergwiesen. Hier wurde die Gruppe von Alphornbläsern empfangen. Heinrich Hugo Noack erläuterte anhand der Schautafel das Beweidungsprojekt mit Heckrindern und Exmoorponys in der Bruchweide. Die Wanderung fand sodann ihre Fortsetzung mit einem Gang durch die verschiedenen Stationen im Bereich „Sandwäsche“ (Erlebnispfad), die durch Hannes Blieschies, Addi Herwig und Otto Sorge ausführlich erläutert wurden. Unter den ältesten Fichten des Sollings (ca. 150 Jahre alt) gab es eine Rast mit Sollinger Zuckerkuchen und einem Erfrischungstrunk. Zum Abschluss des ereignisreichen Tages nahmen die Niedersachsen als Gäste am „Herbstfeuer“ des Sollingzweigvereins Neuhaus auf dem Grillplatz im Steinbruch teil. Am folgenden Morgen traf man sich zu einer Exkursion im Wildpark Neuhaus, die fachkundig von Susanne Schröder begleitet wurde. Die Teilnehmer waren insbesondere beeindruckt von Wölfen, Luchsen und röhrenden Hirschen. Der zweite Tag endete mit einem Rundgang durch den historischen Ortskern von Neuhaus, dessen Stationen durch Hannes Blieschies und Heinrich Hugo Noack auf humorvolle Art erläutert wurden. Tief beeindruckt bedankte sich abschließend der Verbandspräsident Wolfgang Zimmerer herzlich für die Gastfreundschaft und das abwechslungsreiche Programm, das sicherlich allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben werde.